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Aus der Großen Steinstraße kommend erwartet das Steintor den Radfahrer (nach einem Engpass) mit einem Schutzstreifen. Dieser schützt vielleicht irgendwas, aber auf keinen Fall die Radfahrer, sondern gefährdet ganz massiv die korrekt geradeaus Fahrenden und leitet den Kraftfahrverkehr geradezu in den Radfahrer. Fazit: Böse Falle!

NI07: Steintor Engpass 2

Engstelle und künstlerische Sprungstelle in einem

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Fährt man die Große Steinstraße hinauf Richtung Steintor, dann verengt sich auch hier die Straße langsam aber deutlich, bis vor der Kreuzung mit dem Franzosenweg die engste Stelle kommt. Danach verbreitert sich plötzlich im fast rechten Winkel zur Fahrtrichtung die Fahrbahn und ein Fahrradschutzstreifen beginnt direkt aus dem Fußweg. Auch wenn nach der Sanierung der Großen Steinstraße ein Schutzstreifen angelegt werden soll, ist dieser Zustand ja lange Zeit (viele Monate) ein Problem.

Kritikpunkt 1: Fahrbahnverengung ohne jede Markierung und Einfädelung

Kritikpunkt 2: Keine Einfädelung auf den Schutzstreifen

NI06: Steintor Engpass 1

Unfallgefahr durch unmarkierte langsame Fahrbahnverengung mit Gleisbereich

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Ausgang zur Großen Steinstraße

Zur Einordnung: von dort hinten links kommt man als Radfahrer: Von dort kommt man

Anfangs wird man noch durch einen Fahrradschutzstreifen auf die Fahrbahn geführt. Von links stoßen die KFZ auf die Straße, der Schutzstreifen ist zu begrüßen. Danach folgt der normale Mischbetrieb.

NI08: Steintor Kanten

Kantenabsenkung an der Radwegefurt gefordert, Radwegefurt kreativ über den Platz verschlängelt.

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Kantenabsenkung am Steintor

Am Steintor gibt es Platz für die Radfahrer. Das klingt banal und selbstverständlich, ist aber ein deutlicher Fortschritt gegenüber anderen in den letzten 20 Jahren sanierten Plätzen (siehe Franckeplatz).

Die Planung und Bauoberaufsicht lag bei der HAVAG, vereinfacht gesagt dem Straßenbahnunternehmen von Halle. In einem größeren Bereich gibt es Fußwege, Radwege und das Gleisbett mit den Schienen. Die Radwege sind durch kleine Kanten vom Gleisbett abgesetzt.

Jetzt die Erklärung zum Bild: rot ist der Bereich mit Kante, grün ist der Bereich ohne Kante. Logischerweise die Frage: was soll das?

Vorgabe der Stadt an die Bauleitung waren Nullabsenkungen der Bordkanten an den Stellen, wo Radfahrer zwischen Radweg und Gleisbett wechseln.

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Aktualisierung 2017-08-02

Die Stadt hat seit kurzem die Gefahrenstelle stadtauswärts direkt nach der Kreuzung Wolfensteinstraße mit einer deutlichen Markierung versehen, um dort die baulich angelegten Parkbuchten von Kraftfahrzeugen freizuhalten. Zumindest gegen Dauerparker kann jetzt das Ordnungsamt vorgehen, und da das in Halle ja chronisch unterbesetzt ist, empfiehlt sich das übliche Anzeigen mit Foto und Zeit.

Bearbeitet

zugeparkt

Die Reilstraße stadtauswärts hinter der Kreuzung mit der Wolfensteinstraße. Einspurige Straße, separates Gleisbett, geradlinig, gut einsehbar. Radwegebenutzungspflicht ist angeordnet.

Radwegbreite ohne zusätzliche Einschränkung: 1,40m.

Volle Breite

Kurz nach der Ampelquerung (neben den anfahrenden KFZ) war der benutzungspflichtige Radweg bis Juni 2017 gleichzeitig offizieller Parkplatz (oder "Kurzhalteplatz") und schrumpfte auf einen Abstand zwischen Auto (wirklich das Metall) und Fahrbahn von ca. 20cm zusammen.

Das sind bei 40cm Abstand zum parkenden Auto, absolut minimal angesetzten 10cm zum motorisierten Verkehr (Tempo 50 erlaubt) und 1,40m für eine ganz besondere Engstelle immer noch 1,70m zu wenig.

Jetzt bleibt nur noch die Aufgabe, das Halteverbot und Parkverbot auch durchzusetzen.

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Die Straße ist die Heideallee stadteinwärts, ungefähr gegenüber der Heideallee 11.

Werktags hat sie durchaus eine spürbare Verkehrsbelastung (1000 Fzg. pro Spitzenstunde), aber es gibt viele schlimmere Straßen in Halle.

Aus Richtung Heide kommend hat diese Straße einen Fußweg (mit kleinen Steinen gepflastert), einen Grünstreifen, einen Fahrradstreifen und die Fahrbahn. In der Mitte auf einem eigenen, abgetrennten Gleisbett fährt die Straßenbahn.

An der Haltestelle "Straßburger Weg" wird es eng, Rad und Auto passen nicht mehr konfliktfrei nebeneinander.

Bildbeschreibung

Die Beschilderung lautet auf einen getrennten Rad- und Fußweg. Aber was ist was? Ist der Radweg der linke Teil mit den Bäumen drauf?

Ein Radweg darf angelegt werden, wenn er laut VwV-StVO eine Mindestbreite von 1,50 m hat. Und wie breit muss ein Fußweg neben einem Radweg mindestens sein? Die ERA 2010 zitiert dazu ein anderes Regelwerk mit:

"Die Breite eines neben einem baulich angelegten Radweg liegenden Gehwegs richtet sich nach dem Fußverkehr und der Aufenthaltsfunktion gemäß RASt und EFA17. Dabei ergibt sich aus den Einzelelementen Begrenzungsstreifen zum Radweg (0,30 m), Fußverkehrsraum (1,80 m) und Abstand zu Hauswänden und Zäunen etc. (0,20 m) eine rechnerische Mindestbreite von 2,30 m. Die Kombination von Mindestmaßen ist zu vermeiden."

Also ist laut Regelwerken der Streifen da rechts im Bild 1,50m + 2,30m = 3,80 bis zur Mauer?

Radweg

Naja, immerhin ist der gepflasterte Streifen zufällig genau 1,50m breit. Fehlt nur noch ein Fußweg.

Man sieht: durch die Ablehnung eines regulären Mischbetriebs auf der Straße entstehen der Stadt hier Probleme, die sie gar nicht lösen kann (es sei denn, sie verschiebt das Unigelände ein Stück nach rechts).

Was wäre die korrekte Lösung?

  1. Gestrichelter Fahrradstreifen auf der Fahrbahn, Einfädelung in die Fahrspur, vielleicht noch für den halleschen Autofahrer ein Schild "Vorsicht Radfahrer".
  2. Optional zusätzlich ein "Radfahrer frei" auf dem Stück Fußweg, dazu aber eine Pflasterung des Schotterstreifens, damit Radfahrer und Fußgänger aneinander vorbeikommen.
Oberchef
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Ein Abschnitt der Paracelsusstraße und der Dessauer Straße verbindet die Bundesstraße B100 mit der Volkmannstraße. Die Spitzenlast beträgt nach Angaben der Stadt über 4000 Fahrzeuge pro Stunde und der Schwerverkehrsanteil ist mit 8% angegeben.

Dieser Abschnitt hat einen Radweg, der (natürlich) benutzungspflichtig ist. Zumindest im Sommer und bei freiem Radweg.

Winterdienst

Halle hat für sich beschlossen, dass im Winter eigentlich niemand Rad fahren soll. Andere Verwaltungen wünschen vermutlich heimlich auch so was, aber Halle ist es nicht einmal peinlich, das zuzugeben.

WT02: Paracelsusstraße Fahrbahnbenutzung

Radfahrer muss man vor Gefahren schützen!

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Paracelsusstraße gefährlich

Im Abschnitt zwischen Wasserturm und Steintor stadteinwärts erscheint die Paracelsusstraße für ca. 400m wie ein gemütliches normales Stadtsträßchen. Die Übersichtlichkeit ist gegeben, die Breite reicht aus, links und rechts sind Parkstreifen eingerichtet.

Doch dieser Schein trügt. Etwas verborgenes, gefährliches lauert in diesem Straßenabschnitt. Allein die Stadt weiß um das dunkle Geheimnis, aber damit keine Panik ausbricht, hüllte sie sich lange in Schweigen. Von einem gemeinen Antrag aus der Reserve gelockt, musste sie jedoch ihr fürsorgliches Schweigen brechen .