EinRadler
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Fährt man die Große Steinstraße hinauf Richtung Steintor, dann verengt sich auch hier die Straße langsam aber deutlich, bis vor der Kreuzung mit dem Franzosenweg die engste Stelle kommt. Danach verbreitert sich plötzlich im fast rechten Winkel zur Fahrtrichtung die Fahrbahn und ein Fahrradschutzstreifen beginnt direkt aus dem Fußweg. Auch wenn nach der Sanierung der Großen Steinstraße ein Schutzstreifen angelegt werden soll, ist dieser Zustand ja lange Zeit (viele Monate) ein Problem.

Kritikpunkt 1: Fahrbahnverengung ohne jede Markierung und Einfädelung

Kritikpunkt 2: Keine Einfädelung auf den Schutzstreifen

Im Zirkus werden manchmal Kunststücke vorgeführt, wo Fahrradfahrer unter großem Applaus weit durch die Luft nach vorn springen, aber erstens dürfte nicht einmal das in diesem Fall ausreichen und zweitens dürfte die große Mehrheit der halleschen Radfahrer diese Kunststücke nicht beherrschen.

Im Ernst kommt es dort ganz real vor, dass KFZ und besonders größere Lastwagen so fahren, als könnten Radfahrer "plötzlich" direkt auf die markierte Spur hopsen und bräuchten keinen Platz, um erst überhaupt an der Engstelle vorbeizukommen und den "Schutzstreifen" zu erreichen.

Immerhin hat diese Engstelle den Vorteil, dass man nicht von der Straßenbahn überfahren wird. Im Gegenteil kann einem hier nichts besseres als eine Straßenbahn von hinten passieren, da sie die Kraftfahrzeuge abhält und Feuerschutz in allen Richtungen auf der Spur für Geradeausfahrer gibt: von hinten und von rechts (Ampel). Man muss natürlich dann die Haltestelle beachten. Engstelle Engstelle Engstelle Engstelle

Einfache Lösungen:

  • Markierung des Fahrradschutzstreifens beginnend vor der Engstelle, so dass man mit regelkonformen Kurvenradien auffahren kann und Kraftfahrzeuge nicht angehalten werden, die Radfahrerin zu überholen und damit zu schneiden
  • Wegnahme eines Stücks von der Spitze am Fußweg; das ist hier weniger kritisch als an der anderen Engstelle, da hier große gleichzeitig anrückenden Gruppen von Fußgängern nicht oder nur selten vorkommen und die dahinterliegende Kreuzung mit dem Franzosenweg autofrei ist, also keine Straßenüberquerung wie an der Ludwig-Stur-Straße nötig ist.

Unabhängig davon ist der "Schutzstreifen" für Radfahrer in seiner aktuellen Form eine reine Fahrradfalle und komplett fehl am Platz, aber dazu in einem anderen Beitrag.

NI07: Steintor Engpass 2

Engstelle und künstlerische Sprungstelle in einem

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Fährt man die Große Steinstraße hinauf Richtung Steintor, dann verengt sich auch hier die Straße langsam aber deutlich, bis vor der Kreuzung mit dem Franzosenweg die engste Stelle kommt. Danach verbreitert sich plötzlich im fast rechten Winkel zur Fahrtrichtung die Fahrbahn und ein Fahrradschutzstreifen beginnt direkt aus dem Fußweg. Auch wenn nach der Sanierung der Großen Steinstraße ein Schutzstreifen angelegt werden soll, ist dieser Zustand ja lange Zeit (viele Monate) ein Problem.

Kritikpunkt 1: Fahrbahnverengung ohne jede Markierung und Einfädelung

Kritikpunkt 2: Keine Einfädelung auf den Schutzstreifen