Steintor Engpass 2

Engstelle und künstlerische Sprungstelle in einem

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Fährt man die Große Steinstraße hinauf Richtung Steintor, dann verengt sich auch hier die Straße langsam aber deutlich, bis vor der Kreuzung mit dem Franzosenweg die engste Stelle kommt. Danach verbreitert sich plötzlich im fast rechten Winkel zur Fahrtrichtung die Fahrbahn und ein Fahrradschutzstreifen beginnt direkt aus dem Fußweg. Vielleicht stand hier die deutliche Hoffnung Pate, bald wieder in die 60er zurückspringen zu können, um bei nächster Gelegenheit den Fußweg der großen Steinstraße mit zum Radweg zu machen?

Kritikpunkt 1: Fahrbahnverengung ohne jede Markierung und Einfädelung

Kritikpunkt 2: Keine Einfädelung auf den Schutzstreifen

Steintor Engpass 1

Unfallgefahr durch unmarkierte langsame Fahrbahnverengung mit Gleisbereich

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Ausgang zur Großen Steinstraße

Zur Einordnung: von dort hinten links kommt man als Radfahrer: Von dort kommt man

Anfangs wird man noch durch einen Fahrradschutzstreifen auf die Fahrbahn geführt. Von links stoßen die KFZ auf die Straße, der Schutzstreifen ist zu begrüßen. Danach folgt der normale Mischbetrieb.

Steintor Kanten

Kantenabsenkung an der Radwegefurt gefordert, Radwegefurt kreativ über den Platz verschlängelt.

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Kantenabsenkung am Steintor

Am Steintor gibt es Platz für die Radfahrer. Das klingt banal und selbstverständlich, ist aber ein deutlicher Fortschritt gegenüber anderen in den letzten 20 Jahren sanierten Plätzen (siehe Franckeplatz).

Die Planung und Bauoberaufsicht lag bei der HAVAG, vereinfacht gesagt dem Straßenbahnunternehmen von Halle. In einem größeren Bereich gibt es Fußwege, Radwege und das Gleisbett mit den Schienen. Die Radwege sind durch kleine Kanten vom Gleisbett abgesetzt.

Jetzt die Erklärung zum Bild: rot ist der Bereich mit Kante, grün ist der Bereich ohne Kante. Logischerweise die Frage: was soll das?

Vorgabe der Stadt an die Bauleitung waren Nullabsenkungen der Bordkanten an den Stellen, wo Radfahrer zwischen Radweg und Gleisbett wechseln.