EinRadler
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Danke an #geoObserver! Meldung vom 8.11.2017.

Immer wieder werden Schilder von den zuständigen Firmen auf dem Radweg platziert [Anmerkung: das muss nicht die aufstellende Firma sein, hier war es vermutlich beim Wechsel des Containers] . Auch wenn das nur ein paar Tage ist, behindert und gefährdet das in dieser Zeit den Verkehr. Nie kommen die Bauarbeiter [oder anderen Ausführenden] auf die Idee, das mitten auf die Fahrbahn zu stellen. Aber beim Radweg sind alle Varianten zu haben. Schild in Kopfhöhe, Schild mitten im Radweg/Fahrradstreifen und so weiter.

Sa01: Mansfelder Straße (1)

Zum Parkplatz über den Fahrradweg

Oberchef

Zum Parkplatz über den Fahrradweg

Parkplätze sind in knapp: Diese Tatsache bringt nicht nur Autofahrer, sondern auch Fahrradfahrer Halles immer wieder in besondere Schwierigkeiten und manchmal auch zur Verzweiflung. Denn Autos stehen auf Fahrradwegen herum, blockieren Einfahrten oder versperren im Kreuzungsbereich wichtige Wegführungen für Fußgänger und Radler. Vor allem in den dicht bewohnten Innenstadtvierteln ist das Parkproblem ganz bestimmt eine Herausforderung für alle und hier braucht es auch gegenseitige Rücksichtnahme und Kompromisse. Dennoch gibt es durchaus auch Viertel, in denen es eher nicht an Stellplätzen auf Parkplätzen oder in Parkhäusern mangelt. Nur leider kann man die Verkehrsteilnehmer nicht so richtig überzeugen, ihre Autos dort auch wirklich abstellen: Zu teuer, zu weit entfernt, zu eng, zu dunkel? Die Ursachen dürften vielfältig sein. Sicherlich wäre es eine gute Tat für die Stadt, hier wirkmächtigere Anreize zu schaffen, Autos tatsächlich an den dafür geschaffenen Orten zu parken.

Derweil zeigen sich Autofahrer kreativ beim Erschließen neuer Räume für die mobilen Gefährten. Eine besonders effektive Methode haben sich neuerdings die Nutzer des Medienzentrums erschlossen. Die Auffahrt zum Fahrradweg am Westen des Medienzentrums nutzend quälen sich die motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen nun über die hohe Bordsteinkante, zwängen sich unter der Hausunterführung hindurch und parken schließlich nah und billig auf dem Hochplateau hinter dem Gebäude.

Neue Abstellflächen hinterm Medienzentrum

Der Rückkehr in den Straßenverkehr erfolgt an gleicher Stelle. Fahrradfahrer, die zur gleichen Zeit die Auffahrt zum Fahrradweg in der Mansfelder Straße nutzen möchten, haben dann das Nachsehen. Sie können nicht auf den Fahrradweg auffahren, sondern müssen auf der Straße bleiben. Mir selbst ist das in den letzten zwei Montaten gleich dreimal passiert. Da das Verlassen der Stelle sehr mühsam ist, stehen Autos dort offenbar länger herum.

An dieser Stelle ist das Parken sicherlich nicht gerechtfertigt, auch nicht, wenn man drei Augen zugunsten des Motorverkehrs zudrückt: Der große Parkplatz am Möbelhaus in der Mansfelder Straße (kostenfrei) oder das Parkhaus an der Händelhalle sind nur wenige Fußminuten entfernt. Vom Hersteller des Fahrradweges wurde das Einparken auch nicht vorgesehen, wie die fehlende Auffahrt für Autos und die hohe Bordsteinkante zeigt. Lange macht der Gehweg das vermutlich auch nicht mit. Vielleicht würde ein Verkehrsschild hier Abhilfe schaffen oder man gestaltet beim geplanten Umbau der Mansfelder Straße diesen Teil der Straße um und verlegt die Auffahrt zum Fahrradweg und gestatten desm Besitzer, für die Autos eine adäquate Auffahrt zu schaffen. /Tretkurbelist

EinRadler
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[Danke an Sven für den Beitrag!]

Die Straße gehört vielleicht zum Saalekreis, aber der StarPark gehört zu Halle.

Hier endet der Radweg plötzlich und der Radfahrer muss sich in den schnell fließenden Verkehr einordnen. Das gilt auch für die andere Richtung.

[Anmerkung der Redaktion: plötzlich endende Radwege auf große vielbefahrene Straßen sind leider keine Seltenheit!]

EinRadler
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Problemmeldung und Foto 6.11.2017 von Udo, vielen Dank!

Köthener Straße

Dort hat man vor einigen Monaten einen Fuß- und Radweg (nicht benutzungspflichtig) rechts gebaut. Der ist eigentlich schön breit und durchweg besser im Belag als die Straße, damit gibt es auch jetzt eine Anbindung an den Fahrbahn-getrennten Fuß- und Radweg nach Sennewitz. Leider ist jedoch niemand zuständig für die Reinigung und den Grünschnitt. Der Weg ist in beiden Richtungen für Radfahrer und Fußgänger frei gegeben allerdings z.B. in Höhe Köthener Str. 33 zugewachsen, was eine sichere Passage bei Gegenverkehr unmöglich macht.

Was bei diesem Neubau auch sehr ärgerlich ist, sind die holperigen Bordkanten und das ewige auf- und abfahren, was ja ein generell nerviges Problem in der ganzen Stadt ist. Warum können nicht die Kfz bei queren einen Hügel überfahren?

Anmerkung der Redaktion:

Radwege anzulegen und zu beschildern ist das eine, aber sich um ihren Zustand, die Reinigung und die Pflege zu kümmern das andere. Solche Stellen kann man auf "Sag's uns einfach" melden, aber tatsächlich ist es Aufgabe der Stadt, sich um die Erhaltung und Freihaltung zu kümmern, und nicht Aufgabe der Bürger.

Wenn da wieder die typische Achterbahn aus steilem Auf und Ab an den Ausfahrten gebaut wurde ist das ein klarer Verstoß gegen die Vorgaben des Stadtrats und die Vereinbarungen am Runden Tisch Radverkehr. Wir prüfen das demnächst.

EinRadler
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Moritzzwinger, Zenkerstraße

Der Straßen- und vorfahrtsstraßenbegleitende Radweg Moritzzwinger, leider als Zweirichtungsweg angelegt und durch Fehlplanungen auch mit starkem Fußgängerverkehr belastet, ist leider nicht durchgängig gefahrlos befahrbar.

Grund ist die falsche Beschilderung an der Einmündung zur Zenkerstraße, da dort der Radweg den aus der eigentlichen Nebenstraße Zenkerstraße kommenden PKW-Verkehr plötzlich untergeordnet ist.

Auch abbiegende PKW aus dem Moritzzwinger, die sonst überall auf der Welt selbstverständlich auf mitfahrende Radfahrer achten müssen, nur in Halle eben nicht, können zur Gefahr werden.

Man weiß nie genau, wann dort an der Ampel stehende Fahrzeuge losfahren werden oder ob sie vielleicht doch noch rot haben. Diese rote Ampel zum Schutz der Straßenbahn ist auch kaum für Radfahrer einsehbar. Die Straßenbahnampel selbst ist auch nicht zuverlässig nutzbar, da immer nur die Ampel schaltet, aus deren Richtung auch die Straßenbahn kommt. Das einzig sinnvolle wäre ein Stoppschild an der Zenkerstraße und aus der anderen Seite evtl. ein gelb blinkender Radfahrer.

Beigefügte Bilder zeigen die Situation. Moritzzwinger Moritzzwinger Moritzzwinger

Anmerkung der Redaktion:

Hier handelt es sich wahrscheinlich um so eine verbotene Kombination aus signalisiertem und nicht signalisiertem Verkehrsstrom. An anderer Stelle wird aus diesem Grund die Öffnung einer Einbahnstraße abgelehnt. Eine Lösungsidee hängt von den Verkehrsströmen ab, die sich seit Einrichtung der Ampel vielleicht geändert haben. Bei wenig Radfahrern könnte man die Vorfahrtsregelung umkehren, bei wenig Autos eine Radfahr/Fußgängerampel dazupacken. Die aber nicht ewig rot sein soll. Erst mal scheint das Problem Fußgänger genauso zu betreffen.

NN01: Gimritzer Damm

Sanierung Gimritzer Damm, fehlender Übergang am Ende des sanierten Teilstückes

MIGO
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Update 23.11.2017:

Wie die MZ heute berichtet, wird die Problemstelle entschärft. Ein Fahren auf der Fahrbahn dort ist nicht ideal, aber mit manchen Fahrzeugen (Anhänger, Dreirad, Tandem) eindeutig die realistische Lösung.

Das Schild "Fahrrad verboten" ist sogar schon entfernt, neue Fotos folgen!

Gimritzer Damm, Sanierung 2017

Anmerkung der Redaktion: der Zustand ist nicht als Dauerzustand geplant, sondern ist eine Übergangssituation bis zum nächsten Bauabschnitt. Aber für diese Monate ist die Situation für den Radfahrer dort sehr problematisch! (Zu den Kommentaren)

Gimritzer Damm, ein großes Stück wurde 2017 saniert und im Oktober freigegeben.

Der neue Radweg ab Rennbahnkreuz ist ein Traum.

Lob dafür, obwohl die Stadt dafür nichts kann. Das Bauvorhaben ist der HAVAG zuzuordnen und man muss das glücklicherweise heutzutage so bauen.

Kein Vergleich mehr zu der alten Schotter-Matsch-Piste auf dem Damm selbst.

Klar ist man den Abgasen näher, aber man kann nicht alles gleichzeitig haben.

Das Problem beginnt allerdings hinter der Einmündung Zur Saaleaue.

Der Radweg endet plötzlich. Es gibt keinerlei Möglichkeit, wieder auf den Damm auszuweichen, außer man beherrscht die 180-Grad-Wende aus der Fahrt heraus und nimmt die Rampe in Südrichtung. Selbst zum Absteigen ist zu wenig Platz. Beigefügte Bilder zeigen den Zustand.

Bei Autostraßen zeigt man in der Regel mehr Kreativität und baut flux eine Behelfsfahrbahn. Das wäre auch hier das mindeste und zwar hoch zum Dammradweg. Denn einige Meter weiter steht sogar ein Verbotsschild für Radfahrer. Wenn man es wagt, trotzdem auf der Fahrbahn weiterzufahren, da einem ja nichts weiter übrig bleibt, wird man bedrängt und geschnitten, als ob man das größte Vergehen begehen würde.

Beginn Einfädelung Kreuzung Finale Ampel Ende

Nachtrag: ein paar Impressionen davon, welches Gnadenbrot in Halle für den Rad- und Fußverkehr vorgesehen ist: Bildbeschreibung Bildbeschreibung Bildbeschreibung Bildbeschreibung Bildbeschreibung Bildbeschreibung Bildbeschreibung

EinRadler
Bauarbeiten

Die Hafenstraße bekommt wie momentan so viele wassernahe Straßen und Brücken in Halle eine tiefschürfende Grunderneuerung. Das ist mehr als erfreulich, war doch der alte Belag fast nicht mehr vorhanden oder existierte gerade bei der Einfahrt in die Hafenstraße durch die alten Gleise der Hafenbahn ein besonderes Hindernis. Nun macht es die Hochwasserhilfe möglich und alles wird ganz neu! Neue Versorgungsleitungen, neue Stromversorgung, neue Gehwege und neue Parkplätze! Naja, mit der Einrichtung eines neuen Radweges hat es wie immer in Halle leider auch hier nicht geklappt. Platz wäre schon dagewesen, nur fehlte vermutlich schon die Idee dazu. Schließlich gab es auch zuvor an dieser Stelle keinen Radweg. Dass hier zukünftig durch die intensive Bebauung auf der Saline mehrere Hundert Menschen mehr leben (werden) und der Autoverkehr in dieser Straße bereits in den zwei letzten Jahren erheblich zugenommen hat, naja, das ist natürlich auch nicht vorauszuplanen. Immerhin gibt es in der Nähe ja auch schon den Hafenbahnweg, der allerdings eher weg vom Stadtzentrum führt.

Durch Bauarbeiten gesperrter Fuß- und Radweg

Hier soll es auch gar nicht so sehr um den nichteingerichteten Fahrradweg, sondern um den Umgang mit der aktuellen Baustelle gehen. Seit Wochen ist das hintere Ende der Straße nach langen Monaten des Bauens endlich fertig gestellt. Die Autos können auf diesem Abschnitt alle wieder frei und ungehindert fahren, sieht man von einigen funktionslos herumdümpelnden Umleitungsschildern ab, die ins Nirwana führen. Was aber noch verschlossen bleibt, ist der Fußgängerweg, der auch für den Fahrradverkehr freigegeben wurde. Vermutlich weil für den Anschluss zwischen Hafenstraße und dem Fußgängerweg "Am Sophienhafen" keine Absprachen zwischen Baufirma und Stadt existieren (oder woran immer es auch mangelt), bleibt der Fußgängerweg gesperrt.

Eingang von der Hafenstraße zum Sophienhafen

Auf dem Bild sieht man die Ursache schön, es ist ein ca. 30 cm verbleibender Streifen, der (hoffentlich zeitweise) mit rotem Splitt gefüllt wurde. Zum Darüberfahren und -schreiten ist das zwar nicht schön, würde bei einer Öffnung aber wenigstens den Durchgang ermöglichen. Vermutlich ist das nicht ganz verkehrsgerecht und ich vermute mal, auch versicherungstechnisch schwierig. Was macht man also als Stadt, um mit dem Problem fertig zu werden? Zack, einfach einen Zaun davor, den Weg absperren und schon ist das Problem gelöst. Fahrradfahrer und Fußgänger können sich ja andere Wege suchen. Hoffen wir mal, diese Stelle wird am Ende der Bautätigkeit im Dezember nicht ganz vergessen! Noch schöner wäre es aber, sich des Problems jetzt anzunehmen.

/Tretkurbelist

NI03: Radwegebenutzungspflicht

Radwegebenutzungspflicht Magdeburger Straße

MIGO
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Wie am 28. Oktober veröffentlicht wurde (Presse1 und Presse2 ), wurde nach einem langen Weg aus Antrag, Widerspruch, Klage und Rechtsstreit mit der Stadt vom Verwaltungsgericht Halle eine Entscheidung zur Radwegebenutzungspflicht in der Magdeburger Straße getroffen. In großen Teilen wurde die Benutzungspflicht aufgehoben.

Hier die schriftliche Urteilsbegründung.