Trothaer Straße

Wettlauf gegen die Zeit: Beseitigung der Lebensgefahr in der Trothaer Straße

Vorab: Wichtige Bitte

Falls jemand einen schnellen effektiven Weg kennt, dieser Gefahr Abhilfe zu schaffen (Paragraph, Beispiel), bitte sofort bei uns melden!

Der Radstreifen in der Trothaer Straße ist zu schmal und wird regulär vom Schwerlastverkehr überfahren, offenbar lassen es Spurbreite und Kurvenradius nicht anders zu. Hier mal ein Blick von oben.

Das Problem ist der Stadtverwaltung auch keinesfalls neu. Reaktion: Allgemeines Gemurmel "Ach jetzt kommen die Bilder wieder!", begleitet von gelangweiltem Abwinken. Deshalb habe ich sicherheitshalber einen schriftlichen Antrag gestellt.

Bereits vor einem Jahr wurde ein Radfahrer dort fast von einem LKW auf dem Radfahrstreifen überfahren und hat sich an die Stadt gewandt, die seitdem offenbar in emsiger Untätigkeit auf Unfälle wartet, siehe Zwischenbescheid: "... wird durch einen Mitarbeiter geprüft. Erfahrungsgemäß nimmt das etwas Zeit in Anspruch."

Das Aufstellen einer flexiblen kleinen Bake wie in der Ludwig-Wucherer-Straße am Reileck oder irgend einer anderen Absperreinrichtung wurde kategorisch abgelehnt. Über die Gründe kann nur spekuliert werden, entweder befürchtet man eine schnelle Zerstörung von wertvollem Stadteigentum oder man befürchtet Verkehrsbehinderungen, wenn der Radweg nicht mehr vom LKW befahren werden kann.

Bei der im Zwischenbericht behaupteten Unkenntnis der genauen Gefahrenlage wäre diese ablehnende Haltung jedenfalls unverständlich.

Im Schreiben vom 11.09. steht, dass in den letzten Jahren dort keine Unfälle geschehen sind. Unfälle zwischen LKW und Radfahrer gehen aber meist mit sehr schweren oder tödlichen Verletzungen aus, natürlich weder für den LKW- Fahrer noch für den zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Schreiben vom 16.09.2017

Am 16.9.2017 kam ein Schreiben vom Fachbereich Sicherheit, Abteilung Stadtordnung: Schreiben 16.09.2017

Beruhigend ist, dass bisher ab 2010 für diese Stelle keine Unfälle bekannt sind. Die Schilder wurden geprüft, vielleicht enthielt mein Antrag versteckte Hinweise auf kaputte Ampeln oder Schilder.

Die Ansprache beim Runden Tisch Radverkehr mit dessen Folgeaktionen und der darauffolgende schriftliche Antrag waren sicher nicht optimal, vermutlich ist es umgekehrt besser.

Damit stehe ich etwas ratlos da: Ist dieses Schreiben eine offizielle Ablehnung, ein Zwischenbescheid oder ein Verweis auf das Verfahren im Bereich Planen? Meine Antwort als Entwurf 21.09.2017.

Auch in anderen Online-Foren ist das Thema bekannt und diskutiert, aber bis Ende August 2017 wurde offenbar noch nicht der offizielle Weg eingeschlagen.

Antragsteller 27.08.2017 Erstantrag mit Fotos
Stadt Halle 06.09.2017 (11.09.2016) Zwischenbescheid
Stadt Halle 11.09.2017 (16.09.2016) Schreiben nach Prüfung

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