EinRadler
Cover Image

(Zum Antragsgeschehen)

Bekanntermaßen halten sich eine deutliche Anzahl an Autofahrern nicht an Absperrungen und Einfahrt-Verboten-Schilder.

In der Stadt werden prinzipiell alle Stellen, die mit dem Auto irgendwie erreichbar sind, auch mit dem Auto befahren. Diesen Eindruck bekommt man zumindest, wenn man sich die notwendige Verpollerung der Wege anschaut. Alles, was nicht dem Auto freigegeben ist, muss mit baulichen Maßnahmen geschützt werden.

Die StVO legt für Verkehrseinrichtungen fest, dass sie rot-weiß-gestreift und reflektierend sein müssen, auch bei Dunkelheit gut zu sehen. Spannend ist, ob jetzt alle solche Absperrungen im öffentlichen Verkehrsraum Verkehrseinrichtungen sind, oder nur solche, wo Autos oder Fahrräder betroffen sind? Auch Fußgänger sind Teil des Verkehrs.

In Halle (und natürlich nicht nur hier) sind sehr viele Poller oder "Absperrungen" zu finden, die schwarz oder dunkelgrau sind, aber die Spitze finde ich den tarnfarbenen Poller mit Querverbindungen in Halle-Neustadt. Aber auch große Steine oder Baumstämme, die man zur Abwehr gegen aggressive Rechtsverletzer einsetzt, sind oft schwer erkennbar und umfahrbar.

Wenn Poller dann rot-weiß sind, dürfen sie auch nicht langfristig umgeklappt auf dem Boden liegen, dort sind sie nämlich sehr schlecht zu sehen und eine große Unfallgefahr.

Die beste Lösung wäre, dass das Verkehrsrecht wieder durchgesetzt wird, und Verkehrsschilder wieder ausreichen. Dazu braucht es eine Abkehr vom deutlich zu billigen Bußgeldkatalog, nicht nur zum Falschparken, sondern eben auch für vorsätzliches Übertreten von "Einfahrt verboten". Aktuell kommt von (nicht nur) Halle immer die Begründung oder Ausrede, dass die Ordnungskräfte höhere Kosten verursachen, als die Bußgelder letztlich einbringen, weshalb man sich nicht mehr Ordnungskräfte leisten kann. Wenn man nur den europäischen Durchschnitt ansetzen würde (statt sich gleich an den anderen reichen Ländern zu orientieren), würde sich das schlagartig ändern. In anderen Ländern werden auch wiederholte Ordnungswidrigkeiten besonders sanktioniert, laut Hörensagen reicht in England vier mal erwischt werden (auch Falschparken oder Geschwindigkeitsübertretung zählen) innerhalb einer gewissen Zeit für zwei Jahre Führerscheinentzug.

Bei den vielen aufgestellten Pollern versuche ich, der großen Diskrepanz zwischen einerseits Sicherheit und Regelwerk, andererseits der Realität seit 18.10.2017 auf den Grund zu gehen.

So müsste ein Poller aussehen, am Reileck an der ehemaligen Telefonzelle sind sogar schon welche aufgestellt: Rot-Weiß-Poller

Hier nur einige wenige Impressionen.

Fra1.jpg Fra2.jpg Leibnitz1.jpg Leibnitz2.jpg Hebbel1.jpg Steffens1.jpg Liegend0.jpg Liegend1.jpg HVNeu3.jpg Neu1.jpg Neu5.jpg Neu7.jpg Stein1.jpg Neu4.jpg Neu3.jpg Neu2.jpg Neu6.jpg Neu8.jpg

HAL02: Poller und Sichtbarkeit

Verkehrseinrichtungen müssen gut erkennbar und sichtbar sein.

EinRadler
Cover Image

(Zum Antragsgeschehen)

Bekanntermaßen halten sich eine deutliche Anzahl an Autofahrern nicht an Absperrungen und Einfahrt-Verboten-Schilder.

In der Stadt werden prinzipiell alle Stellen, die mit dem Auto irgendwie erreichbar sind, auch mit dem Auto befahren. Diesen Eindruck bekommt man zumindest, wenn man sich die notwendige Verpollerung der Wege anschaut. Alles, was nicht dem Auto freigegeben ist, muss mit baulichen Maßnahmen geschützt werden.

Die StVO legt für Verkehrseinrichtungen fest, dass sie rot-weiß-gestreift und reflektierend sein müssen, auch bei Dunkelheit gut zu sehen. Spannend ist, ob jetzt alle solche Absperrungen im öffentlichen Verkehrsraum Verkehrseinrichtungen sind, oder nur solche, wo Autos oder Fahrräder betroffen sind? Auch Fußgänger sind Teil des Verkehrs.

In Halle (und natürlich nicht nur hier) sind sehr viele Poller oder "Absperrungen" zu finden, die schwarz oder dunkelgrau sind, aber die Spitze finde ich den tarnfarbenen Poller mit Querverbindungen in Halle-Neustadt. Aber auch große Steine oder Baumstämme, die man zur Abwehr gegen aggressive Rechtsverletzer einsetzt, sind oft schwer erkennbar und umfahrbar.

Wenn Poller dann rot-weiß sind, dürfen sie auch nicht langfristig umgeklappt auf dem Boden liegen, dort sind sie nämlich sehr schlecht zu sehen und eine große Unfallgefahr.

Die beste Lösung wäre, dass das Verkehrsrecht wieder durchgesetzt wird, und Verkehrsschilder wieder ausreichen. Dazu braucht es eine Abkehr vom deutlich zu billigen Bußgeldkatalog, nicht nur zum Falschparken, sondern eben auch für vorsätzliches Übertreten von "Einfahrt verboten". Aktuell kommt von (nicht nur) Halle immer die Begründung oder Ausrede, dass die Ordnungskräfte höhere Kosten verursachen, als die Bußgelder letztlich einbringen, weshalb man sich nicht mehr Ordnungskräfte leisten kann. Wenn man nur den europäischen Durchschnitt ansetzen würde (statt sich gleich an den anderen reichen Ländern zu orientieren), würde sich das schlagartig ändern. In anderen Ländern werden auch wiederholte Ordnungswidrigkeiten besonders sanktioniert, laut Hörensagen reicht in England vier mal erwischt werden (auch Falschparken oder Geschwindigkeitsübertretung zählen) innerhalb einer gewissen Zeit für zwei Jahre Führerscheinentzug.

Bei den vielen aufgestellten Pollern versuche ich, der großen Diskrepanz zwischen einerseits Sicherheit und Regelwerk, andererseits der Realität seit 18.10.2017 auf den Grund zu gehen.

So müsste ein Poller aussehen, am Reileck an der ehemaligen Telefonzelle sind sogar schon welche aufgestellt: Rot-Weiß-Poller

Hier nur einige wenige Impressionen.

Fra1.jpg Fra2.jpg Leibnitz1.jpg Leibnitz2.jpg Hebbel1.jpg Steffens1.jpg Liegend0.jpg Liegend1.jpg HVNeu3.jpg Neu1.jpg Neu5.jpg Neu7.jpg Stein1.jpg Neu4.jpg Neu3.jpg Neu2.jpg Neu6.jpg Neu8.jpg